Dr. Joachim Grefe

Dr. Joachim Grefe

Niedergelassen in eigener Praxis mit Kassenzulassung im Stadtteil Hamburg-Eppendorf

Die „sprechende“ Medizin muss hörbar bleiben, um gesamtgesellschaftlich eine gute Versorgung von Kranken und gute Bewältigung von Krankheit zu gewährleisten.

Nach über 20 Jahren der Mitarbeit in den Strukturen der Ärztekammer Hamburg und den daraus sich ergebenden Möglichkeiten der Mitgestaltung insbesondere der Weiterbildung (als Fachbeisitzer und Mitglied des PPP-Ausschusses) möchte ich mit meinem Erscheinen auf der PPP-Liste die Notwendigkeit solchen Einsatzes für unsere Fächer und Bereiche betonen. Ärztliche Weiterbildung ist immer im Umbruch und braucht unser aktives Engagement – nicht nur in Zeiten politisch motivierten Umbruchs, der geeignet erscheint, Aus- und Weiterbildung ebenso wie (teil-)stationäre und ambulante Versorgung in unseren Fächern und Verfahren zu gefährden. 

Aufgaben und Ziele meines Engagements im Rahmen der Ärztekammer sind getragen vom Gedanken, unsere Fächer und Verfahren und den Fächer und Verfahren übergreifenden Zusammenhalt der P-Fächer und der Psychotherapie insgesamt als wichtigen Teil ärztlichen Tuns sichtbar zu erhalten und fachlich kompetent zu vertreten.

Als Nervenarzt alter Nomenklatur, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker gehöre ich verschiedenen Verbänden an (DGPPN, DGPM, DPG, IPV, DGPT), berufspolitisch liegt der Schwerpunkt bei der Arbeit in der DGPT – überregional und als langjähriger Vorsitzender des Hamburger Landesverbandes. Hier gilt es, die Sorgen um zukünftige ärztliche Weiterbildung angesichts der Bedrohung der gemeinsamen Aus- und Weiterbildungsstrukturen durch nicht zu Ende gedachte Veränderungen der Weiterbildung der zukünftigen Fachpsychotherapeut:innen als Aufgabe der Ärztekammer anzumahnen.

Dazu ist eine gute Zusammenarbeit aller P-Fächer und mit den Psychologischen Psychotherapeut:innen immens wichtig. Die guten Erfahrungen solcher Kooperationen aus der Arbeit in den Gremien der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg erlebe ich als sehr ermutigend.

Schließlich zeigt auch meine Tätigkeit in Aus- und Weiterbildung von Ärzt:innen und Psychologischen Psychotherapeut:innen am DPG-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie die Wichtigkeit des Erhalts der gemeinsamen Aus- und Weiterbildung in den psychodynamischen Verfahren (analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) – und die Notwendigkeit, die Anliegen unserer Fächer und Bereiche immer wieder zu Gehör zu bringen, um nicht als kleine Gruppe in Vergessenheit zu geraten.

Die „sprechende“ Medizin muss hörbar bleiben, um gesamtgesellschaftlich eine gute Versorgung von Kranken und gute Bewältigung von Krankheit zu gewährleisten.

Mitgliedschaften und Funktionen

  • DGPPN
  • DGPM
  • DPG
  • IPV
  • DGPT

Facharztbezeichnungen / Qualifikationen

  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Facharzt für Nervenheilkunde
  • Psychoanalyse
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Impressum

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